FESTIVAL EXTRA INFOS
PREISE AUF DEM FESTIVAL
JURYPREIS Langfilm
Ibrahim Snoopy (Sudan)
Fatima Remli (Deutschland)
Khalid Shamis (Südafrika)
- gestiftet von Syndikatstiftung
PUBLIKUMSPREISE
choices
Für den besten Spielfilm / for the best feature film / pour le meilleur long métrage fiction
Rex Kino Köln
Für den besten Dokumentarfilm / for the best documentary / pour le meilleur long métrage documentaire
Nikolaus-Gülich-Fonds
Für den besten Kurzfilm / for the best short film / pour le meilleur court métrage
DIVERSITY FILMPREIS
Luzolo Kiangebeni (Deutschland)
Safiya Yon (Deutschland)
Carlos Carima (Ghana)
- gestiftet von KIOSK- Arts Exchange e. V.

Stände im Festivalfoyer
Organisationen aus afrikanischen Communitys, Kooperationspartner:innen des Festivals und Initiativen können im Foyer des Filmforums wieder Informationen über ihre Arbeit anbieten. An Verkaufsständen wird zudem Literatur aus Afrika angeboten.

Afrikanische Spezialitäten im Filmforum
Für das leibliche Wohl sorgen auch dieses Mal mehrere Menschen aus den Communities mit afrikanischen Gerichten bei allen Veranstaltungen im Filmforum im Museum Ludwig. Dazu bietet die Bar des Filmforums wie gewohnt Getränke aller Art.
Simultananlage
Auch in diesem Jahr werden im Filmforum bei allen fremdsprachigen Veranstaltungen Simultanübersetzungen der Filmgespräche aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche angeboten. Wir bitten alle Besucher:innen, sich die Empfangsgeräte für die Übersetzungen und die dazu gehörigen Kopfhörer jeweils rechtzeitig vor Beginn der Vorführungen im Foyer auszuleihen (gegen Abgabe eines Ausweises).
Refugees welcome
Auch beim diesjährigen Festival erhalten Geflüchtete bei allen Veranstaltungen im Filmforum im Museum Ludwig freien Eintritt. Wir bitten Interessierte, Willkommensinitiativen und sonstige Organisationen, Gruppenbesuche vorab anzumelden, damit Plätze reserviert werden können.
Anmeldungen bitte bei: mail@filminitiativ.de (oder an der Kasse im Filmforum).
FILM ALS BILDUNGSRAUM: JUNGE PERSPEKTIVEN BEIM AFRIKA FILM FESTIVAL KÖLN
Die Vermittlungs- und Bildungsarbeit ist ein zentraler Bestandteil des Afrika Film Festivals Köln. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen differenzierte Perspektiven auf Afrika und die afrikanische Diaspora zu eröffnen, historische Zusammenhänge verständlich zu machen und den Dialog über globale Themen zu fördern. Für die Kinder- und Familienvorführung präsentiert das Festival in diesem Jahr den Spielfilm DAS GEHEIMNIS DER GESTOHLENEN MASKE von Nancy Mac Granaky-Quaye. Der spannende Abenteuerfilm erzählt die Geschichte der jungen Johanna, die gemeinsam mit ihren Freund*innen einem rätselhaften Diebstahl auf die Spur kommt. Im Mittelpunkt steht eine wertvolle Makonde-Maske aus Tansania, deren Geschichte bis in die deutsche Kolonialzeit zurückreicht. Auf unterhaltsame und altersgerechte Weise verbindet der Film Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt mit Fragen nach kulturellem Erbe, kolonialer Vergangenheit und historischer Verantwortung. Dadurch eröffnet er Kindern und Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu einem gesellschaftlich relevanten Thema, das in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Für Schulklassen zeigt das Festival die Dokumentation SORRY FOR THE GENOCIDE von Theodora Shandé und Matteo Sant’Unione. Der Film setzt sich mit dem Völkermord an den Ovaherero und Nama im heutigen Namibia auseinander, der zwischen 1904 und 1908 durch deutsche Kolonialtruppen verübt wurde und als erster Genozid des 20. Jahrhunderts gilt. Im Zentrum steht die Frage, wie Deutschland heute mit diesem Teil seiner Geschichte umgeht und welche Rolle die Nachfahren der Betroffenen in den aktuellen Debatten um Anerkennung, Entschuldigung und Wiedergutmachung spielen. Die Dokumentation eröffnet jungen Menschen die Möglichkeit, sich mit deutscher Kolonialgeschichte, Erinnerungskultur und globaler Verantwortung auseinanderzusetzen. Begleitet werden die Schulvorführungen durch den Verein deepower e. V., der die filmischen Inhalte in anschließenden Workshops vertiefend aufgreift. Die Schüler*innen erhalten Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion und können die im Film behandelten Themen gemeinsam bearbeiten. Dadurch werden Medienkompetenz, kritisches Denken und historisches Bewusstsein gleichermaßen gefördert.
Darüber hinaus finden auch in diesem Jahr wieder kreative Workshops an verschiedenen Schulen mit den kongolesischen Filmemachern Nizar Saleh und Paul Shemisi statt. Die Begegnungen ermöglichen einen direkten Austausch mit Filmschaffenden aus der Demokratischen Republik Kongo und eröffnen Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten, künstlerische Arbeitsweisen und filmische Ausdrucksformen. Die Jugendlichen werden ermutigt, eigene Fragen zu entwickeln, ihre Perspektiven einzubringen und Film als Mittel der gesellschaftlichen Auseinandersetzung zu verstehen.
NETWORKING-VERANSTALTUNGEN
Tauschen Sie sich mit Filmemacher:innen, Branchenexpert:innen und anderen Filmbegeisterten aus, um Ideen zu entwickeln und künftige Kooperationen zu fördern. Diese Veranstaltungen dienen dazu, Beziehungen aufzubauen und den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu fördern.
PANEL-TALKS
Neben dem umfangreichen Filmprogramm bietet das Afrika Film Festival Köln auch in diesem Jahr ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops, Panel-Talks und Diskussionsrunden. Diese Veranstaltungen schaffen Raum für vertiefende Auseinandersetzung, persönlichen Austausch und kritische Reflexion – im Dialog mit Filmschaffenden aus Afrika und der Diaspora. In unseren Panels greifen wir aktuelle gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen auf, die in den gezeigten Filmen anklingen: von Postkolonialismus und Dekolonisierung über Genderfragen und queere Identitäten bis hin zu Migration, Klima(un)gerechtigkeit und künstlerischem Widerstand. Mit diesen Angeboten möchten wir nicht nur informieren, sondern auch zum Mitdenken und Mitgestalten anregen – ganz im Sinne eines Festivals, das nicht nur zeigt, sondern auch verbindet.

Taxi Bamako – Fahrrad-Rikscha für Festivalbesucher*innen
Beim Festival steht mit dem „Taxi Bamako“ wieder ein ganz besonderer und inzwischen sehr beliebter Transportservice zur Verfügung. Das „Taxi Bamako“ ist eine Fahrrad-Rikscha, die zum Festival mit passenden Accessoires geschmückt wird und Transporte mit Musikbegleitung anbietet. Die Rikscha bietet Platz für bis zu zwei Personen (Gesamtgewicht max. 145 kg). Eine Fahrt durch die Kölner Innenstadt (z. B. vom Filmforum im Museum Ludwig zum Café Hallmackenreuther am Brüsseler Platz) kostet 8 Euro für eine Person, 14 Euro für zwei. Das „Taxi Bamako“ kann auch stundenweise zum Pauschalpreis von 24 Euro (eine Person) oder 30 Euro (zwei Personen) gemietet werden (solange es nicht regnet).
Um rechtzeitige Vorbestellungen von Fahrten wird gebeten. Und wer sein Programmheft im Kino vergessen hat, bekommt in der Rikscha Ersatz.
Buchungen des „Taxi Bamako“ per Telefon oder SMS bei: Bernhard Tscherny mobil: 01 62 – 358 68 80