DAO
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Gloria, alleinerziehende Mutter, ist dabei, ihre Tochter Nour zu verheiraten. In einem Vorort von Paris nimmt die Hochzeitszeremonie Gestalt an und bringt Familie und Freunde zu diesem wichtigen Ereignis zusammen. Tausende Kilometer entfernt, in einem Dorf in Guinea-Bissau, nehmen Gloria und ihre Familie an einer weiteren Zeremonie teil: einer Feier, die ihren verstorbenen Vater in den Rang eines Ahnen erhebt. In diesem Spielfilm überschreitet Alain Gomis geografische Grenzen ebenso wie die zwischen Dokumentar- und Spielfilm, zwischen Ahnen und Nachkommen. DAO verwebt Zeit- und Erzählstränge und schafft einen Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um Fragen von Weitergabe, Erinnerung und Herkunft zu erkunden.
Kooperation: Institut français Köln
DAO Regie: Alain Gomis, DCP, OmeU, 185 min
Gast
Poundo Gomis ist eine französisch-senegalesische multidisziplinäre Künstlerin, die in den Bereichen Film, Musik, Tanz und Performance arbeitet. Nach einer internationalen Karriere als Tänzerin – unter anderem in der Produktion Fela! sowie in Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie Alicia Keys, dem Cirque du Soleil und Aya Nakamura – erweiterte sie ihre künstlerische Praxis auf Schauspiel und Musik. Sie ist in Alain Gomis' Spielfilm DAO zu sehen, der im Wettbewerb der Berlinale 2026 uraufgeführt wurde. In ihren Arbeiten, die sie auf Mandjak, Wolof, Französisch und Englisch entwickelt, setzt sie sich mit Fragen von Identität, Erinnerung und dem afrikanischen diasporischen Erbe auseinander.