CONGO BOY
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Bangui, Zentralafrikanische Republik. Robert, 17 Jahre alt, träumt von einer Musikkarriere, doch der Bürgerkrieg zerreißt das Land. Als seine Eltern inhaftiert werden, bleibt er allein zurück und kümmert sich um seine vier jüngeren Geschwister, während er Alltag, Gelegenheitsjobs, Schulprüfungen und Auftritte auf der Bühne jongliert – entschlossen, seinen Traum weiterzuverfolgen. Inspiriert von der persönlichen Geschichte des Filmemachers Rafiki Fariala und seiner Familie aus dem Kivu im Osten der DR Kongo, die nach Bangui geflüchtet ist, ist CONGO BOY eine intime Erkundung von Hoffnung, Mut und Widerstandskraft der Kinder des Krieges.
CONGO BOY Regie: Rafiki Fariala, DCP, OmeU, 91 min
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Tommy Baron ist Drehbuchautor und Regisseur und wurde in Cahors, Frankreich, geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren realisierte er seine ersten Kurzfilme als sogenannte Machinima auf Basis von Videospielen. Bis 2015 arbeitete er als Cutter für YouTube-Kanäle. Als Autodidakt sammelte er Erfahrungen in den Bereichen Kameraassistenz, Spezialeffekte und unabhängige Filmproduktionen, bevor er 2017 Drehbuch an der CinéFabrique studierte. Sein erster Langfilm CONGO BOY, bei dem er als Co-Autor und Erster Regieassistent tätig war, wurde 2026 bei den Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt. Parallel zu seiner eigenen Arbeit als Autor koordiniert er seit 2023 die Drehbuchresidenzen La Ruche und die Langfilmresidenz Okzitanien von Gindou Cinéma.
Rafiki Fariala wurde am 17. November 1997 in Uvira, Kivu (DR Kongo), geboren. Aufgrund des Krieges floh seine Familie früh in die Zentralafrikanische Republik. 2013 veröffentlichte er unter dem Künstlernamen Rafiki – RH2O seinen ersten Song Je suis élève, der ein großer Erfolg wurde. 2017 entdeckte er durch eine Dokumentarfilm-Ausbildung der Ateliers Varan in Bangui seine Leidenschaft für den Film. Parallel zu seinem Wirtschaftsstudium realisierte er NOUS, ÉTUDIANTS!, der 2022 auf der Berlinale Premiere feierte und zahlreiche internationale Preise gewann. CONGO BOY ist sein Spielfilmdebüt und lief 2026 in der Sektion Un Certain Regard in Cannes.