DREAMERS

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Isio, eine nigerianische Migrantin, lebt seit zwei Jahren im Vereinigten Königreich, als sie wegen Arbeit ohne Papiere verhaftet wird. Sie wird in das Abschiebezentrum Hatchworth gebracht und hofft, dass einer ihrer Asylanträge erfolgreich sein wird. Dort baut sie eine enge Beziehung zu ihrer Mitbewohnerin Farah auf, die sie mit den Regeln dieser feindseligen Umgebung vertraut macht. DREAMERS zeigt die Kraft der aufkeimenden Liebe zwischen Isio und Farah angesichts der Widrigkeiten. In ihrem ersten Spielfilm prangert Joy Gharoro-Akpojotor die Absurdität der europäischen Einwanderungspolitik an und schafft eine Ode an die Freiheit und die Liebe.

 

Präsentiert von: Black & Queer NRW
In Zusammenarbeit mit Filmpalette Köln

Kooperation:  Rubicon/Baraka
 

DREAMERS Regie: Joy Gharoro-Akpojotor, DCP, OmeU, 78 min

Gast

Joy Gharoro-Akpojotor

Joy Gharoro-Akpojotor ist in Nigeria geboren und lebt in London. Sie ist Produzentin und Autorin/Regisseurin und Gründerin der Produktionsfirma „Joi Productions“ (2016). Sie produzierte BLUE STORY (2019), der zum umsatzstärksten Film seines Genres wurde. Im selben Jahr wurde sie als „Screen International Star of Tomorrow“ und als „BAFTA Breakthrough“ ausgezeichnet. Es folgten Aml Ameens Liebeskomödien-Debüt BOXING DAY (2021), der erste rein schwarze Weihnachtsfilm in Großbritannien, und CHAMPION (2022), den sie für BBC und Netflix produzierte. Im Jahr 2024 gab sie mit DREAMERS ihr Debüt als Autorin und Regisseurin, unterstützt von BBC Film. Der Film wurde auf der 75. Berlinale 2025 uraufgeführt und erhielt eine Nominierung für den Teddy Award als bester Spielfilm.