TÊTES BRÛLÉES

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Eya, 12, und ihr 25-jähriger Bruder Younès sind unzertrennlich. Ihre enge Bindung und Younès’ unerschütterliche Unterstützung ermöglichen Eya eine unbeschwerte Kindheit. Doch alles ändert sich schlagartig, als Younès plötzlich stirbt. Eyas Welt gerät aus den Fugen – sie muss sich der Trauer in einer Welt der Erwachsenen stellen. TÊTES BRÛLÉES erzählt von der Stärke und Widerstandskraft der Kindheit angesichts des Verlusts. In ihrem ersten Spielfilm zeichnet Regisseurin Maja-Ajmia Yde Zellama ein einfühlsames und facettenreiches Porträt einer multikulturellen und solidarischen Gemeinschaft. Der Film feierte seine internationale Premiere auf der 75. Berlinale.

TÊTES BRÛLÉES Regie: Maja-Ajmia Yde Zellama, DCP, OmeU, 84 min

Gast

Maja-Ajmia Yde Zellama

Maja-Ajmia Yde Zellama (1994) ist eine tunesisch-dänische Regisseurin, die in Brüssel geboren und aufgewachsen ist. Sie ist Absolventin der LUCA School of Arts und hat mit TÊTES BRÛLÉES  ihren ersten Spielfilm gedreht, für den sie auch das Drehbuch schrieb. Bei der 75. Berlinale feierte der Film in der Sektion „Generation“ Weltpremiere und brachte ihr eine lobende Erwähnung der internationalen Jury ein. Sie engagiert sich auch in der soziokulturellen Szene in Brüssel, wo sie Projekte zu Fragen der Identität und Repräsentation entwickelt und als Mitbegründerin und Präsidentin von ASBL Bledarte jungen Migrant:innen durch Kunst und Kultur Gehör verschafft.