Schulvorführung + Workshop: SORRY FOR THE GENOCIDE

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Schulvorführung + Workshop: SORRY FOR THE GENOCIDE

 

SchulvorführungSORRY FOR THE GENOCIDE
R: Elmarie Kapunda, Lisa Ossenbrink, Theodora Shandé, Matteo Sant’Unione; DE/Namibia/Botswana 2026; OmU; DCP; 83 min.

SORRY FOR THE GENOCIDE ist eine dokumentarische Reise durch die gemeinsame, bis heute präsente Geschichte Namibias und Deutschlands. Zwischen 1904 und 1908 töteten deutsche Kolonialtruppen bis zu 100.000 Menschen im heutigen Namibia – ein Verbrechen, das als erster Genozid des 20. Jahrhunderts gilt. Mehr als ein Jahrhundert später will Deutschland diesen Genozid offiziell anerkennen und mit der „Joint Declaration“ um Entschuldigung bitten. Doch das Abkommen stößt nicht nur auf Zuspruch: Die Nachfahren der Ovaherero und Nama, die direkt betroffen waren, fühlen sich ausgeschlossen – sie fordern Gerechtigkeit und Mitbestimmung.
In Anwesenheit von Theodora Shandé & Matteo Sant’Unione

 

mit anschließendem Workshop im Kino
25.06.2026, 11:30–14:00 Uhr (2,5 Std. Workshop mit Pause)

Im Anschluss an die Vorführung von SORRY FOR THE GENOCIDE wird Regisseurin Theodora Shandé einen vertiefenden Workshop leiten. Ein Quiz und gemeinsame Diskussionen greifen zentrale Fragen des Films auf: Wie kann Film Widerstand sein? Wie erinnern wir uns, wenn geschwiegen wird? Und was bedeutet es, wenn diese Geschichte auch Teil der deutschen Geschichte ist? Gemeinsam sprechen wir über die Bedeutung dieses Wissens in Zeiten von Rassismus, rechter Gewalt und kolonialen Kontinuitäten.
Film: Englisch mit deutschen Untertiteln,

Workshop: Deutsch. Ab Klasse 9.

 

Film: Englisch mit deutschen Untertiteln,

Workshop: Deutsch. Ab Klasse 9

Schulvorführung + Workshop: SORRY FOR THE GENOCIDE Regie: Theodora Shandé, DCP, OmeU, 240 min

Gäste

Theodora Shandé

Theodora Shandé ist Filmemacherin sowie Gründerin und Geschäftsführerin der Kölner Medienproduktionsfirma Wave In Motion GmbH. Mit ihrem Team realisiert sie Film-, Foto- und Marketingprojekte für Unternehmen, Organisationen und öffentliche Auftraggeber. Mit dem Dokumentarfilm SORRY FOR THE GENOCIDE gelang ihr der Einstieg in die internationale dokumentarische Filmarbeit. Ihr Ziel ist es, durch dokumentarisches Erzählen Perspektivwechsel anzuregen, Dialog zu fördern und Verständnis zu schaffen.

Matteo Sant‘Unione

Matteo Sant‘Unione ist Filmemacher und Gründer der Produktionsfirma cineMars, die sich auf gesellschaftlich relevante Themen wie Bildung, Demokratie oder Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Nicht nur durch seine Arbeit bei cineMars setzt er sich dafür ein, positive Impulse zu geben – er engagiert sich zudem ehrenamtlich in kulturellen und politischen Bereichen. Neben seiner Arbeit als Produzent setzt er sich als Vorstandsmitglied im Bundesverbands der Green Consultants Deutschland für eine faire und umweltfreundliche Zukunft der Filmbranche ein.