PANEL: New Voices, New Forms – The African Documentary Today

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PANEL: New Voices, New Forms – The African Documentary Today

Was bedeutet es heute, Dokumentarfilme in Afrika zu machen? Und was kann das dokumentarische Erzählen leisten, was dem Spielfilm verwehrt bleibt? Dieses Panel bringt drei Filmschaffende zusammen, deren Arbeiten ein gemeinsames Anliegen verbindet: Wirklichkeit sichtbar zu machen – mit ganz unterschiedlichen filmischen Mitteln. Gemeinsam stehen sie für eine neue Generation afrikanischer Dokumentarfilmschaffender, die traditionelle Erzählformen hinterfragt und neue filmische Sprachen entwickelt. Ihre Werke sind formal experimentierfreudig, politisch engagiert und zutiefst persönlich. Ein Panel über filmische Formen, künstlerische Freiheit und die Zukunft des afrikanischen Dokumentarfilms.


Mit Jacqueline Nsiah, Zipporah Nyaruri, Gaël Kamilindi & Bassem Ben Brahim

 

 

Sprache: Englisch

PANEL: New Voices, New Forms – The African Documentary Today , englische OF, 90 min

Gäste

Jacqueline Nsiah

Die freiberufliche Kuratorin arbeitete u.a. für das Cambridge African Film Festival und das Festival do Rio. Sie war Kodirektorin und Kuratorin des afrikanischen Filmfestivals UHURU in Rio de Janeiro und Programmerin für Film Africa in London. Seit 2023 ist sie Mitglied des Berlinale Auswahlkomitees und als Kuratorin für das AFFK tätig.

Zipporah Nyaruri

Zipporah (Zippy) Nyaruri ist Regisseurin, Produzentin und eine aufstrebende Filmschaffende, die insbesondere durch ihr Projekt TRUCK MAMA bekannt wurde. Der Film feierte seine Weltpremiere beim International Documentary Film Festival Amsterdam (IDFA) 2025 und seine internationale Premiere im Wettbewerbsprogramm des Red Sea International Film Festival. Zu ihren weiteren Arbeiten zählen MAMA EMERRE und ZEBU AND THE PHOTO FISH, die auf renommierten Filmfestivals wie dem Durban International Film Festival, dem FESPACO sowie dem Toronto International Film Festival (TIFF) gezeigt wurden. Nyaruri verfügt über einen Masterabschluss in Film- und Fotografiestudien, und mit ihrer Arbeit etabliert sie sich zunehmend als wichtige Stimme des afrikanischen Dokumentar- und Autorenfilms.

Gaël Kamilindi

Gaël Kamilindi, ursprünglich aus Ruanda, schloss 2011 seine Ausbildung am Nationalen Konservatorium für Schauspielkunst in Paris ab. Er arbeitete mit renommierten Theaterregisseuren wie Bob Wilson, Krzysztof Warlikowski, Ivo van Hove und Thomas Ostermeier sowie mit Filmschaffenden wie Mélanie Laurent und Catherine Corsini. Seit 2017 gehört er zum Ensemble der Comédie-Française. 2024 realisierte er gemeinsam mit François-Xavier Destors seinen ersten langen Dokumentarfilm DIDY, der international auf Festivals wie Visions du Réel, IDFA und FESPACO gezeigt und mehrfach ausgezeichnet wurde. Von 2021 bis 2024 co-inszenierte er außerdem die experimentelle, selbstproduzierte Trilogie Les resquilleurs. Sein aktueller Kurzfilm TAXI MOTO wurde mit dem Teddy Award Best Short Film auf der Berlinale 2026 ausgezeichnet. 

Bassem Ben Brahim

Bassem Ben Brahim ist Filmemacher, audiovisueller Künstler und Animator. Er verfügt über einen Masterabschluss in Filmwissenschaft sowie einen berufspraktischen Master in Audiovisuellen Medien und Filmwissenschaften der École Supérieure de l’Audiovisuel et du Cinéma de Gammarth. Zudem absolvierte er ein Studium in Bildgestaltung am Institut Supérieur des Beaux-Arts de Nabeul. Er realisierte mehrere Filme mit queerem Fokus, darunter die dokumentarische Animation NIDHAL, den Dokumentarfilm MAGHREB’S HOPE sowie seinen jüngsten animierten Kurzfilm FROM MALE TO FEMALE. In seiner Arbeit verbindet er dokumentarisches Erzählen, 2D-Animation und Stop-Motion, um Fragen von Geschlecht, Sexualität und queeren Identitäten im Maghreb und in der MENA-Region zu erforschen.