JOY BOY: A TRIBUTE TO JULIUS EASTMAN
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Julius Eastman (1940-1980) war ein afroamerikanischer Komponist, Musiker, Performer und Aktivist. Ursprünglich klassisch als Pianist ausgebildet, schloss er sich Ende der 1970er-Jahre der experimentellen Musikszene in New York an. Als Schwarzer und queerer Künstler waren seine Werke mit provokativen Titeln wie Evil N**** und Gay Guerrilla nicht nur musikalische Erkundungen, sondern Ausdruck seines radikalen Aktivismus und seiner politischen Überzeugungen. JOY BOY: A TRIBUTE TO JULIUS EASTMAN entfaltet sich in vier Kapiteln, die vier seiner Kompositionen gewidmet sind, und bringt sechs Filmemacher*innen in einen Dialog, um sein Vermächtnis zu würdigen.
Kooperation: Deutsch-Kongolesisches Jugendinstitut und Lux Mwinda!
JOY BOY: A TRIBUTE TO JULIUS EASTMAN Regie: Anne Reijniers, Mawena Yehouessi, Fallon Mayanja, Rob Jacobs, Victoire Karera Kampire, DCP, OmeU, 64 min
Gast
Paul Shemisi ist Fotograf, Dokumentarfilmer und Hip-Hop-Poet. Seine Arbeit, sei es als Poet oder als Kameramann, zeigt „sein“ Kinshasa: eine künstlerisch blühende Weltstadt mit einem unvergleichlichen Erfindungsreichtum – die tägliche Waffe des Widerstands und der Motor für die Resilienz der Bevölkerung. Er wird an Kölner Schulen Hip-Hop-Workshops in französischer Sprache und mit Nizar Saleh zusammen weitere Kreativworkshops anbieten.
Seit 2016 bilden Paul und Nizar zusammen mit weiteren belgischen Filmemacher:innen das Kollektiv COLLECTIF FAIRE-PART. Ihr gemeinsames Thema ist vor allem die Aufarbeitung des Kolonialismus. Paul ist Mitbegründer der Produktionsfirma „Kimpavita Film“.