KHARTOUM
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Im Jahr 2022 kommen fünf Filmemacher:innen – Anas Saeed, Rawia Alhag, Ibrahim Snoopy Ahmad, Timeea Mohamed Ahmed und Phil Cox – zusammen, um die Geschichte von fünf Einwohner:innen von KHARTOUM zu erzählen: Lokain und Wilson, Flaschensammler; Khadmallah, eine Kellnerin; Jawad, ein Freiwilliger im Widerstandskomitee, und Madji, ein Beamter. Im April 2023 bricht Krieg aus, der mehr als zehn Millionen Menschen in die Flucht treibt. Die Protagonist:innen erzählen von ihren Erfahrungen mit Revolution, Konflikt und Exil sowie von ihren Träumen. Dieses Gemeinschaftswerk ist eine Hommage an die Widerstandskraft des menschlichen Geistes und die erlösende Kraft der Kreativität. Der Film wurde bei der Berlinale 2025 mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet.
Kooperation: col.lit.ive / Allerweltshaus Köln e. V., Friedensbildungswerk Köln
KHARTOUM Regie: Phil Cox, Timeea Mohamed Ahmed, Rawia Alhag, Anas Saeed, Ibrahim Snoopy Ahmad, DCP, OmeU, 81 min
Gast
Ibrahim Snoopy, ein sudanesischer Filmemacher, Geschichtenerzähler und Kameramann konzentriert sich auf Themen wie Identität, Vertreibung und Widerstandsfähigkeit. Sein Debütspielfilm KHARTOUM war der erste sudanesische Film, der in Sundance und auf der Berlinale uraufgeführt wurde, wo er den Friedenspreis gewann. Er betreute Filmemacher:innen in Ostafrika und leitete Workshops über mobiles Filmemachen, Storytelling und Produktionstechniken, insbesondere für Geflüchtete und in Hochrisikogebieten, die reich an unerzählten Geschichten sind. Er setzt sich für eine nachhaltige, gemeinschaftsorientierte Filmproduktion ein und engagiert sich für die nächste Generation von Geschichtenerzähler:innen, insbesondere die, die keinen Zugang zu einer formalen Ausbildung haben.