ANCESTRAL VISIONS OF THE FUTURE
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Von Kindheitserinnerungen an die Straßen, in denen er spielte, bis hin zu Begegnungen mit einem Landwirt oder einem Kampfkünstler, webt Lemohang Jeremiah Mosese eine intime Erzählung, die Kindheit, Bildung, Exil und die Beobachtung der Welt miteinander verbindet. Dabei thematisiert er die vom kolonialen Erbe überlieferte Gewalt, die auch in der Gegenwart weiterhin wirksam ist. ANCESTRAL VISIONS OF THE FUTURE stellt Zukunft und Ahnenerbe nebeneinander und dekonstruiert poetisch die zeitlichen Grenzen. In seinem dritten Spielfilm entwirft der Regisseur eine persönliche Allegorie von Entwurzelung und Zugehörigkeit, durch eine Landschaft seines Heimatlandes – Lesotho.
Kooperation: Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig
ANCESTRAL VISIONS OF THE FUTURE Regie: Lemohang Jeremiah Mosese, DCP, OmeU, 90 min
Gast
Lemohang Jeremiah Mosese ist Filmemacher und Künstler und lebt in Berlin. Seine Arbeiten untersuchen die Identität und ihre amorphe Qualität im Verhältnis zur Zeit. Sein visueller Essayfilm MOTHER, I AM SUFFOCATING, THIS IS MY LAST FILM ABOUT YOU wurde 2019 auf dem Berlinale Forum uraufgeführt, für den Final Cut in Venedig ausgewählt und gewann sechs Preise. Sein zweiter Spielfilm THIS IS NOT A BURIAL, IT'S A RESURRECTION gewann über 30 Preise, darunter den Jury Award for Visionary Filmmaking beim Sundance Film Festival 2020. Sein neuer Film wurde auf der Berlinale 2025 uraufgeführt. Mosese hat als bildender Künstler Installationen für verschiedene Kunstinstitutionen geschaffen. Außerdem wurde er als Gastdozent an die Universität Cambridge, die Niederländische Filmakademie, die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin und die Filmuniversität Konrad Wolf in Babelsberg eingeladen.