THE BLACK FRIEND

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THE BLACK FRIEND thematisiert den alltäglichen Kampf Schwarzer Menschen in den USA gegen soziale Ungerechtigkeit, Brutalität und Hass sowie das Gefühl, sich nicht frei ausdrücken zu können.

THE BLACK FRIEND Regie: Landon Moss, digital, englische OF, 11 min

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Nancy Mac Granaky-Quaye ist Regisseurin, Autorin und Bildmischerin für KINO/TV/Online. Sie hat mehrere Kurzfilme, einen mittellangen Dokumentarfilm, Kinowerbespots und Magazinbeiträge gedreht und arbeitete zwei Jahre als Programmplanerin für das Afrika Film Festival Köln (AFFK). Als Bildmischerin gehört ein MTV unplugged Konzert der „Sportfreunde Stiller“ zu ihren „persönlichen Highlights“. Ihr ifs-Abschlussfilm BEENTO (2007) lief ein halbes Jahr im Kino (in der Kompilation AM ENDE KOMMT DIE WENDE), beim Max Ophüls Festival in Saarbrücken und beim AFFK. Er wurde als bester Studentenfilm beim Festival Short Cuts Cologne ausgezeichnet, ihr Kurzfilm GEHENLASSEN gewann dort den Publikumspreis. Ihre Doku I HAVE A DREAM über die Black-Lives-Matter-Proteste in Köln lief u. a. im Programm des Black History Month 2021. Zurzeit bereitet sie die Dreharbeiten für ihren Debüt-Spielfilm HOMESHOPPERS’ PARADISE (SWR, ARTE, Ziegler Film Baden-Baden) vor. Für das 18. AFFK hat sie zusammen mit dem Filmemacher Abel Michael die Diaspora-Kurzfilmreihen kuratiert.

Abel Michael ist Filmemacher und Inhaber der Agentur „AMXI Filmdesign“ mit dem Sitz in Köln. Er entwirft, konzipiert und visualisiert als Kameramann und Regisseur Werbe- und Promotionfilme für Firmen und Unternehmen. Seine Filmlaufbahn begann schon im Alter von 11 Jahren, als er eine erste kleine Digitalkamera zum Geburtstag geschenkt bekam. Zusammen mit Freunden drehte er damit Fußballtrickvideos nach dem Vorbild der Serie „Joga Bonito“ von Nike, die anschließend über YouTube verbreitet wurden. Mit 18 Jahren machte er sein Hobby zur Profession und realisierte Werbeaufträge und Hochzeitsfilme. Bei den Afrika Film Tagen im Jahr 2020 war seine Kurzdokumentation über die Black-Lives-Matter-Bewegung in Köln zu sehen. Für das Festival in diesem Jahr hat er zusammen mit der Filmemacherin Nancy Mac Granaky-Quaye die Diaspora-Kurzfilmreihen kuratiert.

Florens ist in Hamburg geboren. Nach dem Studium Deutscher Sprache und Literatur sowie Religionswissenschaften folgte ein Drehbuchstudium an der Hamburg Media School (HMS). Der HMS-Abschlussfilm I AM, für den er das Drehbuch schrieb, feierte seine Premiere 2021 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis im Wettbewerb. Seine Stoffe behandeln Formen und Strukturen gesellschaftlicher Macht. Es geht ihm um die Hinterfragung von Normen und Moralvorstellungen, um Geschlechterrollen im Spannungsverhältnis mit Identität, um queeren Alltag und transkulturelle Begegnungen. Seit 2021 ist er auch Dozent an der Design Factory International, Hamburg.

Melodie ist eine junge Schauspielerin aus der Schweiz. Nach und während ihrer Ausbildung an der IAF (Internationale Akademie für Filmschauspiel) hat sie in einigen Serien und Kurzfilmen mitgespielt und ist jetzt für ihre Rolle in I AM für den Götz-George-Nachwuchspreis nominiert.