IN DEUTSCHLAND

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IN DEUTSCHLAND erzählt von einem Jungen namens Ouakam und seinen Freunden, die nach einem schweißtreibenden Fußballspiel zu einem Deutschen in ihrer Nachbarschaft aufbrechen, der einen wunderschönen Pool haben soll...

IN DEUTSCHLAND Regie: Christoph Mushayija Rath, digital, OF m. dt. UT, 15 min.

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Nancy Mac Granaky-Quaye ist Regisseurin, Autorin und Bildmischerin für KINO/TV/Online. Sie hat mehrere Kurzfilme, einen mittellangen Dokumentarfilm, Kinowerbespots und Magazinbeiträge gedreht und arbeitete zwei Jahre als Programmplanerin für das Afrika Film Festival Köln (AFFK). Als Bildmischerin gehört ein MTV unplugged Konzert der „Sportfreunde Stiller“ zu ihren „persönlichen Highlights“. Ihr ifs-Abschlussfilm BEENTO (2007) lief ein halbes Jahr im Kino (in der Kompilation AM ENDE KOMMT DIE WENDE), beim Max Ophüls Festival in Saarbrücken und beim AFFK. Er wurde als bester Studentenfilm beim Festival Short Cuts Cologne ausgezeichnet, ihr Kurzfilm GEHENLASSEN gewann dort den Publikumspreis. Ihre Doku I HAVE A DREAM über die Black-Lives-Matter-Proteste in Köln lief u. a. im Programm des Black History Month 2021. Zurzeit bereitet sie die Dreharbeiten für ihren Debüt-Spielfilm HOMESHOPPERS’ PARADISE (SWR, ARTE, Ziegler Film Baden-Baden) vor. Für das 18. AFFK hat sie zusammen mit dem Filmemacher Abel Michael die Diaspora-Kurzfilmreihen kuratiert.

Abel Michael ist Filmemacher und Inhaber der Agentur „AMXI Filmdesign“ mit dem Sitz in Köln. Er entwirft, konzipiert und visualisiert als Kameramann und Regisseur Werbe- und Promotionfilme für Firmen und Unternehmen. Seine Filmlaufbahn begann schon im Alter von 11 Jahren, als er eine erste kleine Digitalkamera zum Geburtstag geschenkt bekam. Zusammen mit Freunden drehte er damit Fußballtrickvideos nach dem Vorbild der Serie „Joga Bonito“ von Nike, die anschließend über YouTube verbreitet wurden. Mit 18 Jahren machte er sein Hobby zur Profession und realisierte Werbeaufträge und Hochzeitsfilme. Bei den Afrika Film Tagen im Jahr 2020 war seine Kurzdokumentation über die Black-Lives-Matter-Bewegung in Köln zu sehen. Für das Festival in diesem Jahr hat er zusammen mit der Filmemacherin Nancy Mac Granaky-Quaye die Diaspora-Kurzfilmreihen kuratiert.

Christoph Mushayija Rath wurde 1985 in Gatagara (Ruanda) geboren. Nach seinem Abitur und Zivildienst verbrachte er eineinhalb Jahre in Guinea, wo er freiberuflich als Fotograf und Filmemacher tätig war. Zurück in Deutschland arbeitete er bei der Werbeagentur Saatchi & Saatchi. Eineinhalb weitere Jahre in Westafrika – diesmal im Senegal – arbeitete er erneut als Filmemacher und Fotograf. Mehrere Kurz- und Dokumentarfilmarbeiten entstanden mit CinéBanlieue, einem Zusammenschluss junger Filmschaffender in Dakar, den FilmInitiativ beim AFFK 2017 vorgestellt hat. Seit 2011 studiert er Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB).

Mit seinem Kurzfilm IN DEUTSCHLAND eröffnet Christoph Mushayija Rath die Diaspora-Kurzfilmnacht am zweiten Festivalsamstag. Zu seinen weiteren Werken gehören VANITY PIG TRAIL (2019), ASCHE (2015), IM WALD (2013), ATTAYA (2009) und SAKKADEN (2005).