VIRTUAL REALITY

Im Rahmen des 17. Afrika Film Festivals präsentiert FilmInitiativ Köln e. V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Köln eine Auswahl von Virtual Reality-Produktionen (VR). Der Beitrag aus Südafrika erkundet neue ästhetische Ausdrucksformen, die Produktionen aus dem Südsudan entstanden als 360°-Videos im Rahmen des Bildungsprojekts „My People, Our Stories“ von Contrast VR.

Produktionen aus Südafrika und dem Südsudan

24.09.- 28.09.19 IN DER ZENTRALBIBLIOTHEK (4. Etage)

Di & Do 15:00 – 20:00, Mi & Fr 14:00 – 18:00, Sa 11:00 – 15:00
Eintritt frei

AZIMUTH

Regie: Nirma Madhoo;

Südafrika/Australien 2019; ohne Worte; 7 min.

AZIMUTH ist eine Art experimenteller Fashion-Film und stellt stereotype Vorstellungen von afrikanischen Identitäten infrage. Zeitgenössische Mode wird hier vor futuristisch wirkender südafrikanischer Architektur im Stil des „Brutalismus“ präsentiert.

NO CLEAN WATER

Regie: Doris Kade & Rose Keji;

Südsudan 2017; OF m. engl. UT; 3 min.

In NO CLEAN WATER zeigen die südsudanesischen Journalistinnen Doris Kade und Rose Keji die Schwierigkeiten des Zugangs zu sauberem Wasser im Südsudan in Zeiten des Bürgerkriegs.

LIVING WITH DISABILITY

Regie: Maura Ajak & Ray Okech;

Südsudan 2017; OF m. engl. UT; 3 min.

LIVING WITH DISABILITY erzählt von Kim Bany, der im Bürgerkrieg ein Bein verlor, trotzdem Basketball spielt und nun auch andere Menschen mit Behinderungen im Südsudan dazu ermutigen will.

WORKING FOR EDUCATION

Regie: Rita Lado & Cosmas Mundu;

Südsudan 2017; OF m. engl. UT; 3 min.

WORKING FOR EDUCATION erinnert am Beispiel des 13-jährigen Al Amine daran, dass 70 Prozent der Kinder im Südsudan nicht zur Schule gehen können, sondern arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen. So auch Al Amine, der nach den Schulstunden in einer Werkstatt arbeitet.

LEAVING GANGS BEHIND

Regie: Gale Julius Dada & Tande Elias;

Südsudan 2017; OF m. engl. UT; 3 min.

Im Mittelpunkt von LEAVING GANGS BEHIND steht der 12-jährige Alex. Weil er – wie 40 Prozent der Jugendlichen im Südsudan – keine Arbeit fand, schlug er sich mit Diebstählen durch, um zu überleben. Doch inzwischen produziert er Musik und versucht auch anderen Gang-Mitgliedern durch Musik, Tanz und Sport Perspektiven zu eröffnen.