Heute präsentieren wir euch den Kurzfilm Zone-III, der beim 16. Afrika Film Festival Köln unter dem Fokus „innerafrikanische Migration“ zu sehen war.

Der Schwerpunkt des 16. Afrika Film Festivals Köln lag auf der innerafrikanischen Migration. 2018 waren rund 68 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, die meisten von ihnen in ihren eigenen Nachbarländern. Die Gründe sind so bekannt wie vielfältig: Krieg, Demokratiedefizite und wirtschaftliche Not. Dabei gelangt nur ein kleiner Teil der globalen Flüchtlinge (um die 17 Prozent) in das vergleichsweise reiche Europa, 30 Prozent aller Flüchtlinge leben in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Wird der Maghreb hinzugezählt, beherbergt Afrika sogar etwa die Hälfte der Flüchtlinge weltweit. Die innerafrikanische Migration war somit ein zentraler Fokus beim 16. Afrika Film Festival Köln, mit 25 Titeln, darunter auch der Kurzfilm ZONE-III (Zentralafrikanische Republik 2017; O.m.U.; digital; 30 min.) der Regisseurin Pascale G. Serra.

Ihre Kurzdoku befasst sich mit einem der größten Binnenvertriebenenlager der Zentralafrikanischen Republik, am Flughafen der Hauptstadt Bangui. Der Film porträtiert die Bewohner, ihren Einfallsreichtum und ihre Widerstandsfähigkeit.

Die Regisseurin hat den Film in französischer Sprache auf ihrem YouTube-Kanal zur Verfügung gestellt. Wenn ihr also Französisch sprecht oder eure Französisch-Kenntnisse aufbessern wollt, könnt ihr ihn euch hier ansehen:

Bleibt gesund!

Euer Team von FilmInitiativ Köln