In einem weiteren Interview, das während des 17. Afrika Film Festivals entstand, spricht der Regisseur Nasib Farah über seinen Film „Lost Warrior“.

Nasib Farah stammt aus Somalia. Mit elf Jahren musste er jedoch als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling ohne Papiere nach Europa fliehen, um dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland zu entkommen. 2015 debütierte er mit seinem Dokumen-tarfilm WARRIORS FROM THE NORTH, der sich mit jungen Somalis in Dänemark befasst, die von der extrem islamistischen Organisation Al-Shabaab angeworben wurden. Der Film war beim Afrika Film Festival Köln 2016 zu sehen und gewann unter anderem einen Preis beim kanadischen Dokumentarfilmfestival Hot Docs. In seinem aktuellen Film LOST WARRIOR führt er das Thema fort und dokumentiert, mit welchen Schwierigkeiten und Gefahren es verbunden ist, sich von der Terrororganisation Al-Shabaab loszusagen. Der Film lief mehrmals beim 17. Afrika Film Festival Köln und Nasib Farah war erneut Gast des Festivals. Im Interview mit mit Lise Merciere und Eléonore d’Andlau-Hombourg spricht er über seinen Film, die filmische Lage in Somalia und die Gefahren von Terrormilizen.

Nasib Farah über Lost Warrior from Lise Mercier on Vimeo.